Willkommen auf meiner (privaten) Marathon-Seite

Bis jetzt hab ich den Marathon schon 13 mal gewonnen. Nein, ich war niemals erster. Jeder, der übers Ziel kommt, ist ein Sieger. Manche blos etwas früher als andere. Oder um es mit den Worten des allerersten Marathonläufers zu sagen: "NENIKEKAMEN".


Wenn du planst, deinen ersten Marathon zu laufen, es gibt massenweise Bücher zu dem Thema. Zusammengefasst steht da etwa: Trainieren, Trainieren und nochmals Trainieren.
Hier wirst du keinen Trainingsplan für eine ambitionierte Zielzeit finden. Ich bin eher der Typ: gemütlich laufen und gesund ankommen. Doch auch wenn man "blos" ankommen will, kommt man ums Trainieren nicht herum. Besonders am Anfang heißt es Kilometer sammeln. Ein Jahr vorher sollte man schon anfangen. Wenigstens 3 mal die Woche laufen, und hin und wieder einen langen langsamen Lauf einbauen ist sinnvoll. Auch das Trinken unterwegs will geübt sein. Nicht jeder kommt mit dem Leitungswasser klar, das bei einer Veranstaltung gereicht wird. Die Klamotten und Schuhe, die man beim Marathonlauf tragen will, sollte man auf einem langen Trainingslauf probegetragen haben. Manche Stellen scheuern erst ab 15 oder 20 km.
Eine Großveranstaltung wie der Berlin-Marathon, eignet sich nicht, um Bestzeiten laufen zu wollen. Nur wenn man schon irgendwo eine unter 3 Stundenzeit vorgelegt hat und entsprechend weit vorn starten kann, ist das Läuferfeld "dünn" genug um einigermaßen frei laufen zu können. Muß man jedoch von weiter hinten starten, ist es besser mit dem Strom mitzuschwimmen. Slalomlauf und ständiger Tempowechsel kostet sonst unnötig Kraft. Die fehlt dann auf den letzten Kilometern. Eine Stoppuhr sollte man hauptsächlich zu dem Zweck mitbringen, dass man anfangs nicht zu schnell losläuft.
Wenn du erst mal 10 Marathons in den Beinen hast, kannst du das mit dem Training auch wieder lockerer sehen. Auch mit wenigen Trainingseinheiten und ohne lange Trainingsläufe schafft man es dann locker ins Ziel zu kommen. Dann reicht die Erfahrung und eine Gefühl für das richtige Tempo um auf der zweiten Hälfte jede Menge Anfänger mit einem Lächeln im Gesicht zu überholen.
Ach ja, man kann sich auch übertrainieren, Verletzungen sind dann die Folge. Es kommt immer auf die richtige Dosis an. Das hat schon Paracelsus gewusst. Immer schön locker bleiben und das ganze nicht so verbissen betreiben, dann macht es auch langfristig Spaß.

Meine Laufzeiten bisher:
JahrTrainingskilometerMarathonzeitPlatzvon (im Ziel)
1995 4:32:511157813314
1996 4:07:581273416643
1997 4:08:181075415502
199814503:43:38778221000
  5:18:47895022050
199910003:50:29870319129
20009003:57:56984322834
20017504:32:522076425792
20029004:06:451465725286
20038504:07:131668230709
20047004:29:441835428033
20058004:08:471538030382
20066004:27:041859530235

Ab 1998 habe ich über meine Laufkilometer Buch geführt. Na schaut selbst: Diagramme

Bilder von meinem Camino 2009: Camino Frances 2009
Bilder von meinem Camino 2012: Camino Frances 2012

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